Softwarelizenzvertrag für Clipbird

Bit­te lesen Sie die­sen Soft­ware­li­zenz­ver­trag (“Ver­trag”) sorg­fäl­tig durch, bevor Sie die Soft­ware erwer­ben und auf Ihrem Com­pu­ter instal­lie­ren und ein­set­zen. Durch Ver­wen­dung der Soft­ware erklä­ren Sie Ihr aus­drück­li­ches Ein­ver­ständ­nis mit den nach­ste­hen­den Lizenz­be­stim­mun­gen.

§ 1 Vertragsgegenstand, Geltungsbereich

  1. Indi­go­bird GmbH, Wet­tin­gen (“Lizenz­ge­ber”) wird dem Kun­den (“Lizenz­neh­mer”) nach Mass­ga­be die­ses Ver­tra­ges Soft­ware (Clip­bird) gegen Zah­lung einer Ver­gü­tung („Lizenz­ge­bühr“) zur Nut­zung über­las­sen. Die sons­ti­gen Rech­te an der Soft­ware ver­blei­ben voll­stän­dig beim Lizenz­ge­ber.
  2. Durch das Her­un­ter­la­den (Down­load) und/ oder das Auf­spie­len (Instal­lie­ren) und/oder den Gebrauch der Soft­ware erklärt sich der Nutzer/ Käu­fer (Lizenz­neh­mer) mit den Bedin­gun­gen die­ses Soft­ware­li­zenz­ver­tra­ges und wei­ter­hin den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ein­ver­stan­den und erkennt die­se ohne Ein­schrän­kung ver­bind­lich an. Die­ser Soft­ware­li­zenz­ver­trag ist ein rechts­gül­ti­ger Ver­trag zwi­schen dem Nutzer/ Käu­fer (als natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son, Lizenz­neh­mer) und Indi­go­bird GmbH (Lizenz­ge­ber), dem Her­stel­ler der Soft­ware.

§ 2 Urheberrecht

  1. Die Soft­ware ist nach den Bestim­mun­gen über den Schutz von Com­pu­ter­pro­gram­men urhe­ber­recht­lich geschützt. Der Käu­fer erkennt den vor­ste­hend genann­ten Schutz aus­drück­lich an. Das Urhe­ber­recht umfasst ins­be­son­de­re den Pro­gramm­code, die Doku­men­ta­ti­on, das Erschei­nungs­bild der Soft­ware, die Gestal­tung der Benut­zer­ober­flä­che und der Ein- und Aus­ga­be­mas­ken und Aus­dru­cke, Inhalt, Struk­tur und Orga­ni­sa­ti­on der Pro­gramm­da­tei­en, den Pro­gramm­na­men, Logos und ande­re Dar­stel­lungs­for­men inner­halb der Soft­ware. Alle aus dem Urhe­ber­recht resul­tie­ren­den Rech­te ste­hen dem Lizenz­ge­ber als Her­stel­ler zu.
  2. Jede nicht aus­drück­lich geneh­mig­te Ver­viel­fäl­ti­gung, Nut­zung, Wei­ter­ga­be, Ände­rung oder Wie­der­ga­be des Inhal­tes der Soft­ware ist unter­sagt. Eine Ver­wen­dung, auch von Tei­len, aus­ser­halb die­ses Lizenz­ver­tra­ges und des gewöhn­lich vor­ge­se­he­nen Zwecks der Soft­ware ist aus­drück­lich nicht gestat­tet. Die Soft­ware ist wie jedes urhe­ber­recht­lich geschütz­te Mate­ri­al zu behan­deln. Wei­te­re Tei­le der Soft­ware, z. Bsp. mit­ge­lie­fer­te Designs, Tem­pla­tes, Vor­la­gen dür­fen aus­schliess­lich nur in Ver­bin­dung mit der Soft­ware ver­wen­det wer­den und unter­lie­gen eben­falls die­sen Bestim­mun­gen.
  3. Soweit dem Lizenz­neh­mer bei der Nut­zung sei­ner Lizenz Betriebs­ge­heim­nis­se offen­bart wer­den, ver­pflich­tet er sich zur Wah­rung die­ser Geheim­nis­se auf unbe­grenz­te Zeit. Der Lizenz­neh­mer ver­pflich­tet sich ins­be­son­de­re, Soft­ware und Doku­men­ta­ti­on geheim zu hal­ten und sie weder ganz noch teil­wei­se Drit­ten offen zu legen oder an sie wei­ter­zu­ge­ben.
  4. Urhe­ber­ver­mer­ke, Seri­en­num­mern sowie sons­ti­ge der Pro­grammi­den­ti­fi­ka­ti­on die­nen­de Merk­ma­le dür­fen auf kei­nen Fall ent­fernt oder ver­än­dert wer­den.
  5. Für jeden Fall der Zuwi­der­hand­lung gegen einen der in den Para­gra­phen 2 und 3 gere­gel­ten Bestim­mun­gen ver­spricht der Lizenz­neh­mer dem Lizenz­ge­ber unter Aus­schluss der Ein­re­de eines Fort­set­zungs­zu­sam­men­hangs eine Ver­trags­stra­fe von EUR 10.000, (CHF 12.000,-). Dar­über hin­aus ist der Lizenz­ge­ber berech­tigt, die­sen Lizenz­ver­trag bei schwer­wie­gen­der Miss­ach­tung sei­ner Urhe­ber­rech­te an der Soft­ware durch den Lizenz­neh­mer aus wich­ti­gem Grund zu kün­di­gen. Mit Zugang der Kün­di­gung erlö­schen sämt­li­che Nut­zungs­rech­te des Anwen­ders. Die Soft­ware ist zurück­zu­ge­ben und alle vor­han­de­nen Soft­ware­ko­pi­en sind zu ver­nich­ten.

§ 3 Nutzungsrechte und Lizenzgebühren

Für die Über­las­sung von Nut­zungs­rech­ten an der Soft­ware gel­ten fol­gen­de Ver­ein­ba­run­gen:

a) Lizenzumfang

  1. Der Lizenz­neh­mer erhält mit der voll­stän­di­gen und vor­be­halts­lo­sen Zah­lung der Lizenz­ge­bühr ein ein­fa­ches, zeit­lich beschränk­tes (1 Jahr), nicht aus­schliess­li­ches Nut­zungs­recht an der Soft­ware sowie an der zuge­hö­ri­gen Doku­men­ta­ti­on für eige­ne Zwe­cke.
  2. Alle Daten­ver­ar­bei­tungs­ge­rä­te (z.B. Fest­plat­ten und Zen­tral­ein­hei­ten), auf wel­che die Soft­ware ganz oder teil­wei­se, kurz­zei­tig oder auf Dau­er kopiert wird, befin­den sich in Räu­men bzw. auf Gerä­ten (z.B. PCs) des Lizenz­neh­mers und ste­hen in sei­nem unmit­tel­ba­ren Besitz und unter sei­ner direk­ten Kon­trol­le.

b) Mehrplatzlizenzen

  1. Der Erwerb einer Lizenz umfasst die Instal­la­ti­on des Pro­gramms auf die für die jewei­li­ge Edi­ti­on vor­ge­se­he­ne Anzahl Arbeits­platz­ge­rä­te (rech­ner­ge­bun­de­ne Lizenz).
    Per­so­nal Edi­ti­on = 2 Com­pu­ter
    Team Edi­ti­on = 10 Com­pu­ter
    Die Nut­zung des Pro­gramms in Netz­wer­ken durch meh­re­re Benut­zer oder an meh­re­ren Ein­zel­platz­rech­nern ist nur dann zuläs­sig, wenn die Zugrei­fen­den auf die Anzahl der gemäss Rech­nung erwor­be­nen Lizen­zen beschränkt wer­den.

c) Vervielfältigung

  1. Der Lizenz­neh­mer darf die Soft­ware ver­viel­fäl­ti­gen, soweit dies für die Benut­zung der Soft­ware erfor­der­lich ist. Zu den not­wen­di­gen Ver­viel­fäl­ti­gun­gen gehö­ren die Instal­la­ti­on der Soft­ware vom Ori­gi­nal­da­ten­trä­ger auf die Fest­plat­te der ein­ge­setz­ten Hard­ware sowie das Laden der Soft­ware in den Arbeits­spei­cher.
  2. Sons­ti­ge Ver­viel­fäl­ti­gun­gen (ein­schliess­lich der Aus­ga­be des Pro­gramm­codes und der Inhal­te der Daten­ban­ken auf einem Dru­cker und des Aus­dru­ckens und Foto­ko­pie­rens der Pro­gramm­be­schrei­bung) sind nicht gestat­tet.

d) Mehrfachnutzungen

  1. Der Lizenz­neh­mer hat bei einem Wech­sel des Daten­ver­ar­bei­tungs­ge­rä­tes die Soft­ware von der Fest­plat­te der bis­her ver­wen­de­ten Hard­ware zu deak­ti­vie­ren. Die Akti­vie­rung der Soft­ware erfolgt unter Zuhil­fe­nah­me der Hardware-Bestandteile des ver­wen­de­ten Rech­ners. Bei Ersatz grund­le­gen­der Bau­tei­le (bspw. Mother­board) kann die Soft­ware ggf. nicht mehr ver­wen­det wer­den. Der Lizenz­neh­mer hat sich in sol­chen Fäl­len an den Lizenz­ge­ber zu wen­den.

e) Weitergabe

  1. Der Lizenz­neh­mer darf die Soft­ware und die zuge­hö­ri­ge Doku­men­ta­ti­on nicht an Drit­te wei­ter­ge­ben, weder unent­gelt­lich noch ent­gelt­lich.
  2. Der Käu­fer darf ohne vor­he­ri­ge schrift­li­che Zustim­mung sei­tens des Lizenz­ge­bers die Soft­ware weder ver­mie­ten, ver­pach­ten, ver­lea­sen noch die­se einer ASP-Nutzung (app­li­ca­ti­on ser­vice pro­vi­ding) zufüh­ren.

 f) Dekompilierung und Programmänderungen

  1. Rück­über­set­zun­gen des über­las­se­nen Pro­gramm­codes (Quell-Codes) der Soft­ware in ande­re Code­for­men (Dekom­pi­lie­rung) und sons­ti­ge Arten der Rück­erschlies­sung der ver­schie­de­nen Her­stel­lungs­stu­fen der Soft­ware (Reverse-Engineering) und/ oder Ände­run­gen am Pro­gramm­code sind aus­drück­lich unter­sagt.
  2. Über­set­zung, Bear­bei­tung, Arran­ge­ment und ande­re Umar­bei­tun­gen der Soft­ware, sowie von Tei­len davon und die Ver­viel­fäl­ti­gung der dadurch erziel­ten Ergeb­nis­se sind nur gestat­tet, soweit dies für die Nut­zung der Soft­ware für den Lizenz­neh­mer erfor­der­lich ist.
  3. Der Anwen­der ist nicht berech­tigt, selbst oder durch Drit­te Ände­run­gen oder Ein­grif­fe an der Soft­ware vor­zu­neh­men, auch nicht, um mög­li­che Pro­gramm­feh­ler zu besei­ti­gen.

§ 4 Gewährleistung/ Haftung für Software-Mängel

Nach dem aner­kann­ten Stand der Tech­nik ist es nicht mög­lich, kom­ple­xe Soft­ware­pro­duk­te zu ent­wi­ckeln, die voll­kom­men frei von Feh­lern sind und in allen Anwen­dun­gen und Kom­bi­na­tio­nen ins­be­son­de­re mit ver­schie­de­nen Hard­ware­kom­po­nen­ten jeder­zeit feh­ler­frei arbei­ten. Die ver­ein­bar­te Beschaf­fen­heit der vom Lizenz­ge­ber zur Ver­fü­gung gestell­ten Soft­ware ist daher nicht dar­auf aus­ge­rich­tet, dass kei­ner­lei Pro­gramm­feh­ler auf­tre­ten dür­fen bzw. die Soft­ware für jeden denk­ba­ren Anwen­dungs­fall ein­ge­setzt wer­den kann, son­dern nur dar­auf, dass die Soft­ware kei­ne Pro­gramm­feh­ler auf­weist, wel­che die bestim­mungs­ge­mäs­se Nutz­bar­keit mehr als nur uner­heb­lich beein­träch­ti­gen. Der Lizenz­ge­ber haf­tet dafür, dass die Soft­ware mit der Leis­tungs­be­schrei­bung über­ein­stimmt.

  1. Der Lizenz­ge­ber gewähr­leis­tet für einen Zeit­raum von 12 Mona­ten ab dem Tag der Ablie­fe­rung, dass die von ihm gelie­fer­te Soft­ware im Wesent­li­chen frei von Material- und Her­stel­lungs­feh­lern ist und im Wesent­li­chen ent­spre­chend dem beglei­ten­den Pro­dukt­hand­buch arbei­tet. Die Gewähr­leis­tung beschränkt sich auf die­se Leis­tun­gen.
  2. Der Lizenz­neh­mer hat die gelie­fer­te Ware unver­züg­lich nach deren Ablie­fe­rung auf etwai­ge Män­gel, zu unter­su­chen. Even­tu­el­le Män­gel sind dar­über hin­aus aus­sa­ge­kräf­tig, ins­be­son­de­re unter Pro­to­kol­lie­rung ange­zeig­ter Feh­ler­mel­dun­gen, zu doku­men­tie­ren. Der Lizenz­neh­mer ist ver­pflich­tet, vor Anzei­ge des Man­gels zunächst eine Pro­blem­ana­ly­se und Feh­ler­be­sei­ti­gung nach dem Bediener­hand­buch durch­zu­füh­ren. Die Anzei­ge­frist beträgt für Män­gel, die bei der nach Art der Ware gebo­te­nen sorg­fäl­ti­gen Unter­su­chung erkenn­bar waren, längs­tens eine Woche. Sons­ti­ge Män­gel sind unver­züg­lich nach ihrer Ent­de­ckung anzu­zei­gen.
  3. Soweit eine ord­nungs­ge­mäss erstat­te­te Män­gel­an­zei­ge begrün­det ist, besteht für den Lizenz­neh­mer nach Rück­spra­che mit dem Lizenz­ge­ber die Mög­lich­keit, vom Lizenz­ver­trag zurück zu tre­ten. In die­sem Fall wird die Lizenz­ge­bühr pro rata tem­po­ris zurück­er­stat­tet. Der Lizenz­neh­mer hat den Lizenz­ge­ber bei einer mög­li­chen Män­gel­be­sei­ti­gung nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen. Der Lizenz­ge­ber kann den Rück­tritt aus dem Lizenz­ver­trag ver­wei­gern, wenn die Män­gel nicht zu einer erheb­li­chen Ein­schrän­kung der Funk­tio­na­li­tät füh­ren.

§ 5 Haftung

  1. Für Schä­den haf­tet der Lizenz­ge­ber nur dann, wenn er oder einer sei­ner Erfül­lungs­ge­hil­fen eine wesent­li­che Ver­trags­pflicht (Kar­di­nal­pflicht) in einer den Ver­trags­zweck gefähr­den­den Wei­se ver­letzt hat oder der Scha­den auf gro­be Fahr­läs­sig­keit oder Vor­satz des Lizenz­ge­bers oder sei­ner Erfül­lungs­ge­hil­fen zurück­zu­füh­ren ist. Die Haf­tung des Lizenz­ge­bers ist auf den Kauf­preis der Soft­ware begrenzt. Für dar­über hin­aus gehen­de Ansprü­che des Lizenz­neh­mers, ins­be­son­de­re Scha­den­er­satz­an­sprü­che ein­schliess­lich ent­gan­ge­nen Gewinns oder wegen sons­ti­ger Ver­mö­gens­schä­den des Lizenz­neh­mers haf­tet der Lizenz­ge­ber grund­sätz­lich nicht.
  2. Der Lizenz­ge­ber haf­tet nicht bei Daten­ver­lust. Es wird kei­ne Haf­tung dafür über­nom­men, dass die Soft­ware für die Zwe­cke des Käu­fers geeig­net ist und mit beim Käu­fer vor­han­de­ner Soft­ware und Hard­ware zusam­men­ar­bei­tet.
  3. Die Haf­tung des Lizenz­ge­bers im Fal­le einer ver­trags­wid­ri­gen Nut­zung durch den Lizenz­neh­mer wird aus­ge­schlos­sen.
  4. Der Lizenz­ge­ber haf­tet nicht für Schä­den, sofern und soweit der Anwen­der deren Ein­tritt durch ihm zumut­ba­re Mass­nah­men – ins­be­son­de­re Pro­gramm und Daten­si­che­rung – hät­te ver­hin­dern kön­nen.

§ 6 Sonstiges

  1. Gerichts­stand für alle sich im kauf­män­ni­schen Ver­kehr aus dem Ver­trags­ver­hält­nis erge­ben­den Strei­tig­kei­ten, ein­schliess­lich Scheck‑, Wechsel- und Urkun­den­pro­zes­se, ist der Sitz des Lizenz­ge­bers. Der Lizenz­ge­ber kann den Lizenz­neh­mer auch an des­sen Sitz gericht­lich in Anspruch neh­men.
  2. Der Lizenz­neh­mer darf – vor­be­halt­lich abwei­chen­der Bestim­mun­gen die­ses Software-Lizenzvertrages – ein­zel­ne Rech­te aus die­sem Ver­trag sowie den Ver­trag im Gan­zen nicht auf Drit­te über­tra­gen, es sei denn der Lizenz­ge­ber erteilt hier­zu aus­drück­lich sei­ne schrift­li­che Zustim­mung.
  3. Neben­ab­re­den sind nicht getrof­fen. Ände­run­gen die­ses Soft­ware­li­zenz­ver­tra­ges bedür­fen der Schrift­form. Glei­ches gilt für die Auf­he­bung der Text­form­klau­sel.
  4. Für den Fall, dass Bestim­mun­gen die­ses Lizenz­ver­tra­ges ganz oder teil­wei­se unwirk­sam sind oder wer­den, berührt dies die Wirk­sam­keit des Lizenz­ver­tra­ges im Übri­gen nicht.